| Über uns Gemeinden Europa Service Presse und Medien | Regierung will 1.650 Poststellen fix vorschreiben 13.11.2009 ![]()
Vier wichtige Punkte umfasst der Entwurf der Bundesregierung, der im zuständigen Verkehrsausschuss von den Parlamentsparteien diskutiert wurde. "Mir war es wichtig, dass die Verunsicherung durch die Schließungswellen beendet wird und Versorgungssicherheit gegeben ist", so die zuständige Ministerin Doris Bures. Auch ÖVP-Verkehrssprecher Ferdinand Maier begrüßte das neue Gesetz: "Damit schaffen wir die Rahmenbedingungen, dass die Post und ihre Mitbewerber im liberalisierten Markt erfolgreich arbeiten können", so Maier. Weniger begeistert zeigt sich die FPÖ. Sie will auf Postämter, nicht auf Post-Partner setzen. Die Grünen wiederum orten einen "großkoalitionären Murks". Sie sehen den Universaldienst eingeschränkt und die Versorgung der ländlichen Räume nicht sichergestellt. Die Wirtschaftskammer bezeichnete die Post-Partner als "zuverlässige Partner bei der Versorgungssicherheit", hält die Möglichkeiten für eine echte Liberalisierung des Postmarktes aber nicht für ausreichend genützt. Die Markteintrittshürden für private Anbieter seien zu hoch gesetzt worden. Wie bewerten Sie diesen Artikel? sehr informativ neutral kaum informativzurück | Artikel per Email verschicken | Schwerpunkte |